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Home 2018-04-27T14:15:52+00:00

Jedes Jahr tauchen die siebten Klassen ein in eine abenteuerliche, spartanische Welt jenseits des Klassenzimmers. Für 10 Tage reist jede Klasse auf die Hödhütte in den Radstädter Tauern. Dann heißt es: Feuer machen, Schnee schippen und Ski fahren, damit ein Gemeinschaftsgefühl entstehen kann, wie kaum auf einer anderen Klassenreise.

Die Hödhütte ist ein einzigartiges Schullandheim, welches seit 1971 gepachtet ist. In den Radstädter Tauern (Österreich) auf 1750 m Höhe gelegen, kann die Hütte über einen anspruchsvollen, ein- bis zweistündigen Fußmarsch erreicht werden. Sie bietet rustikalen Komfort: Der einzige Wasserhahn wird mit Bergwasser direkt aus einer Quelle gespeist, warmes Wasser wird in großen Kesseln auf dem Holzofen zubereitet. Der Holzofen beheizt außerdem über ein Heizungssystem die einzelnen Zimmer mit einer wohligen Wärme.

Die Hütte, welche die Schlaf- und Aufenthaltsräume für die Reisegruppen beherbergt, wurde 1930 erbaut. Fünfzig Jahre später wurde sie durch einen Anbau erweitert, wodurch Platz für Skiausrüstung, Feuerholz und sanitäre Anlagen geschaffen wurde.

Ziel der Reise auf die Alm ist nicht nur das Erlernen des Skifahrens am eigenen Schlepplift oder die Verbesserung des skifahrerischen Könnens im Gelände, sondern vor allem auch das soziale Lernen in der Gemeinschaft. Auf engem Raum unter einfachsten Bedingungen zu leben, Rücksicht auf andere zu nehmen, sich aus der Waschschüssel zu waschen, gemeinsam Essen zu kochen, aufzuräumen und abzuwaschen, kein Telefon oder Handy, keinen Fernseher oder Computer zu haben und oft gegen die Naturgewalten (Schneestürme) angehen zu müssen, keine präparierten Pisten zu benutzen, auf Fellen einen umliegenden Gipfel zu erklimmen und im Tiefschnee wieder abzufahren, sind Erfahrungen, die die meisten Kinder nur auf dieser Klassenfahrt machen und die die Gemeinschaft positiv beeinflussen.

Zusätzlich wird in den Hamburger Frühjahrsferien eine Skiferienfahrt zur Hödhütte für Schülerinnen und Schüler der Klasse 5 bis 12 angeboten.

Nachfolgende Karte zeigt die Lage der Hütte im Salzburger Land:

Die Hütte

Seit 1971 wird die Hödhütte von der Familie Unterdorfer und dem HCJ gehegt und gepflegt, ausgebaut und modernisiert. Ein neuer Schuppen (s.u. „Historie“), ein großer Anbau, ein neues Dach, Strom und vieles mehr kamen über die Jahre hinzu. Ja, Strom gibt es tatsächlich erst seit einigen Jahren auf der Hütte. Erst als die Salzburg eine neue Starkstromtrasse nach Obertauern legen musste, ergab sich die Gelegenheit, einen Abzweig zu bekommen. Der alte Generator, mit dem bis dahin Strom für genau eine Steckdose erzeugt wurde, steht noch im Schuppen, wird aber heute nicht mehr genutzt. Das bedeutete natürlich einen erheblichen Komfortgewinn, der Charme der alten Hütte blieb aber genauso erhalten!

Rustikaler Komfort

Die Hödhütte bietet rustikalen Komfort: Auf der Hütte schlafen wir mit 3-10 Personen auf gemütlichen Matratzenlagern, wir wärmen das Wasser auf dem Holzofen, waschen uns aus unseren Waschschüsseln und spülen eigenhändig das Klo mit Brauchwasser: ein perfekter und umweltschonender Wasserkreislauf.

Skifahren an eigenem Lift mit Skikurs in Eigenregie

Der hauseigene Lift der Hödhütte bringt die Skifahrer auf einen Berg, der eine Vielzahl von Abfahrten bietet. Ob Lifthang, Ofenrohr, Südhang, Waschküche oder Abgrund, es macht großen Spaß, die unpräparierten Pisten zu erfahren und zu erobern. Außerdem ersteigen wir mit den Cracks die umliegenden Gipfel (Spirtzinger, Scheibenkogel, Hengst oder Pleißlingkeil) auf Fellen und genießen die Abfahrt im unberührten Tiefschnee. Mindestens eine der mitreisenden Lehrkräfte hat eine Skilehrer- und Skidoolizenz. Ebenso lehren passioniert skifahrende Oberstufenschüler den Schülerinnen und Schülern das Skifahren.

Skiausrüstung

Jedes Kind bekommt auf der Hütte eine Ausrüstung gestellt, diese umfasst Skier, Stöcke, Helm und Skischuhe. Zusätzlich verfügt die Hütte über zwei Skidoos, die wichtig für die Versorgung und den Transport der Ausrüstung und im Falle eines Falles auch zur Rettung Verletzter unersetzlich sind. Ebenso wichtig für die Hüttenausrüstung ist der Hödhüttenbus, der zu Beginn der Saison die Materialien nach Österreich und im Frühjahr wieder nach Hamburg bringt.

Hödhüttenbus

Die Begleitung und Betreuung durch die Oberstufenschülerinnen und -schüler

Um die Hödhüttenreise zu einem sicheren Erfolg werden zu lassen, begleiten bis zu fünf Oberstufenschüler die Schulklasse. Diese sind Allroundtalente: Sie kochen, räumen, sind Seelenklempner und Skilehrer, kennen unendlich viele Spiele und halten die Hödhüttengesellschaft bei Laune.
@Oberstufenschülerinnen und -schüler: Wer Interesse an der Betreuung einer Hödhüttenreise hat, nimmt zunächst Kontakt zu einem der Klassenlehrer der nächsten reisenden 7. Klasse auf. Mit Einverständnis des Lehrers bewerbt Ihr Euch anschließend schriftlich. Los geht’s!

Zum Infoschreiben Oberstufenschüler geht es hier.

Aktuelles

Nächste Termine:

Sommerkurs

Im Juli geht es wieder auf die Hütte, zum reparieren und chillen…

Die nächste Wintersaison startet dann wieder um Weihnachten herum!

Hödhüttenbekleidung

Ab sofort können blaue und graue Hödhütten-Pullover und –Hosen mit rotem Hüttenlogo in den Größen XS, S, M und L bestellt werden.

Mehr Informationen finden Sie hier.

Jetzt spenden!

Hödhüttenclub am Johanneums e.V.
IBAN DE58 2005 0550 1301 123814
BIC HASPDEHHXXX

Aktion 2017

Die im Winter 2017 reisenden Klassen 7b und 7c haben durch eine Spendenaktion die Reparaturen der Skidoos unterstützt. Es wurden rund 750 Euro gespendet. Alle nachfolgend reisenden Kinder und der Hödhüttenverein danken für die großzügige Spende.

Webcam

Gnadenalm

Die Gnadenalm liegt etwa zwei Kilometer entfernt von der Hödhütte.
(Zum Aktualisieren F5 drücken.)

Am Anreisetag

Der ein- bis zweistündige Aufstieg zur Hütte beginnt auf der Gnadenalm. Hier gibt es eine Webcam über die sich ein Eindruck des Wetters und der Schneeverhältnisse bekommen lässt. Tipp: Am Tag der Anreise zwischen 14.00-15.00 Uhr können Sie mit etwas Glück die Schulklasse beim Aufstieg zur Hödhütte auf dem Webcamfoto entdecken.

Verein

Seit 1971 hat der Hödhüttenclub e.V. (HCJ) die Hödhütte als einzigartiges Schullandheim gepachtet. Durch den rustikalen Komfort, allein auf einer Alm in 1.750 m Höhe gelegen, mit eigenem Skilift, Wasser aus einer Quelle gespeist, auf engem Raum als Selbstversorger zusammenlebend, werden die elf Tage für die jährlich rund 100 Siebtklässler zu einem unvergesslichen Erlebnis. Die Klassengemeinschaft wird auf besondere Weise gefördert.

Der HCJ ist ein gemeinnütziger Verein, der sich zu 98 Prozent durch Spenden finanziert. Die Einnahmen als Reisefinanzierung von den Eltern sind durch die Behörde mit 350 Euro limitiert. Die Ausgaben für Pacht, Lohn, Verpflegung usw. steigen jedoch jährlich. Somit ist der HCJ auf Spenden in Höhe von 3.000-5.000 Euro angewiesen, um auch unvorhersehbare Kosten wie etwa Reparaturen der Skidoos o.ä. unbürokratisch umsetzen zu können und um das jährliche Defizit abzumildern.

Kontoverbindung

Hödhüttenclub am Johanneums e.V.
IBAN DE58 2005 0550 1301 123814
BIC HASPDEHHXXX

Satzung und Beitrittserklärung

Der Hödhüttenclub am Johanneum e.V. hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Hödhütte, in der Region Obertauern, durch Unterhaltung und Bewirtschaftung zur Nutzung durch Klassenreisen und Ferienkurse für die Schülerschaft des Johanneums und andere Jugendgruppen zur Verfügung zu stellen.

Mit einem Jahresbeitrag von 12 Euro vor allem aber durch zusätzliche Spenden tragen Sie dazu bei, dass die Institution „Hödhüttenreise“ auch in Zukunft den siebten Klassen des Johanneums ermöglicht wird. Gern stellen wir Ihnen hier Beitrittserklärung und die Satzung des Hödhüttenclubs zur Verfügung.

… und so erreichen Sie uns

Der Vorstand setzt sich aus nachstehenden Personen zusammen. Nehmen Sie gern Kontakt mit uns über hoedhuette@johanneum-hamburg.de auf.

Vorsitzender: Hauke Bischoff
Rechnungsführerin: Verena Langbein
Kassenwart: Steffen Höder
Schriftführerin: Ulrike Baumeister
Hüttenwart: Uwe Ahlefeld
Gerätewart: Ulrich Gerhardt
Kassenprüfer: Fritz Stolzenburg

Reisen

Von Mitte Januar bis Mitte März wird sie jedes Jahr von unseren 7. Klassen und dem Ferienkurs bewohnt: die Hödhütte. Jede Klasse verbringt knapp anderthalb Wochen in den Radstädter Tauern. Und dann heißt es wieder: Feuer machen, Schnee schippen und Ski fahren, damit ein Gemeinschaftsgefühl entstehen kann, wie auf kaum einer anderen Klassenreise.

Hödhüttenhistorie

Sowohl unsere Hödhütte, als auch die Skireisen am Johanneum können auf eine lange Tradition zurückschauen. Wie beide zusammenfanden, können Sie hier lesen: Bis 1966 wurden die Ski-Klassenreisen am Johanneum in den Harz unternommen. Da sich jedoch immer wieder zeigte, dass diese Reisen unter permanentem Schneemangel litten und somit eine Ausbildung im Skilauf nicht ermöglichten, suchte man nach höher gelegenen Skigebieten und wich auf die Alpen aus.

Durch eine Empfehlung des Deutschen Alpenvereins, Sektion Hamburg, fuhr Herr Germer mit seiner Klasse 1967 erstmals auf die Südwienerhütte, eine Hütte des Österreichischen Alpenvereins in den Radstädter Tauern in 1781m Höhe, die etwa 30 Höhenmeter über unserer Hödhütte liegt. Diese Alpenvereinshütte war durch ein Ehepaar, dessen Tochter und einen Hausgehilfen, Ludwig Unterdorfer sen. (oder einfach nur Lug), den Vater unseres jetzigen Verpächters, Ludwig Unterdorfer (Luggi), bewirtschaftet.

Diese Form des Hüttenaufenthaltes in Vollpension schien uns besonders geeignet, da der Hütte auch noch ein kleiner Schlepplift zugehörte und die finanzielle Seite durchaus in dem von uns gesteckten Rahmen blieb. Aber schon 1968 wurde dieser Form der Skireise ein jähes Ende bereitet, als das Pächterehepaar die Hütte verließ, um einen neuen Wirkungskreis zu finden. Jedoch bot uns Ludwig Unterdorfer sen. an, seine doch nicht mehr so recht benutzte Almhütte 30m unterhalb der Südwienerhütte zu pachten. Als wir diese Hütte, die Hödhütte, im Winter 1968 besichtigten, bot sich uns folgendes Bild:

Das Gelände der Hödhütte vor 1930: Von diesen Gebäuden existiert keines mehr. Die damalige Hütte ist nur eingeschossig, so wie in Achims Geschichte berichtet wird…

1930 wird die neue, „unsere“ Hödhütte gebaut von fleißigen Helfern, hier bei flüssiger Pause.

Dem Neubau der Hütte folgt noch im gleichen Jahr der Bau eines schmalen und hohen Waschgangs neben dem alten Hüttenvorbau. Bei Wind gab es ordentlich Seegang!

Ruhend auf einem Steinsockelfundament, war die ganze Hütte im Blockhausstil nur aus Holz gebaut. Im Erdgeschoss befand sich eine große Küche mit altem Bauernherd, links und rechts von der Küche je ein Raum und die Speisekammer. Im ersten Stock lagen zwei große und zwei kleine Räume, von denen allerdings nur drei Räume nutzbar waren. Vom ersten Stock ging eine Tür zu einem Anbau ab, in dem sich die sehr primitiven Toiletten befanden. In jedem der Räume befand sich ein kleiner Ofen. Eine feste Beleuchtung gab es nicht, ebenso keinen Wasserzulauf. Zudem lag in einigen Räumen zentimeterhoch Schnee, da die meisten Fenster fehlten.

Wir konnten uns damals nur schwer vorstellen, dass aus diesem verfallenen Haus eine für unsere Belange brauchbare Skihütte entstehen könnte: Alle Räume sollten mit einer festen Gasbeleuchtung ausgestattet sein, es müsste ein Wasseranschluss in der Küche installiert werden, Doppelfenster wären einzubauen, das Dach und die Außenwände, insbesondere die des Toilettentraktes, müssten repariert werden. Zudem war die Anschaffung eines Skidoos (Motorschlitten) vonnöten, da die Hütte ja nur auf Skiern mit Fellen zu erreichen war und ein solcher Motorschlitten die einzige Versorgungsmöglichkeit bot, sowie für den Verletzten- und Gepäcktransport von immenser Wichtigkeit war.

Nach unserer Rückkehr türmten sich jedoch in Hamburg neue Barrieren vor uns auf, die wir erst nehmen mussten. Zuerst stellten wir fest, dass die Schule als Institution nicht in der Lage war, überhaupt einen Pachtvertrag abzuschließen. Außerdem mussten 30 andere Lehrer der Schule, die vom Skilaufen und Hüttenleben kaum Vorstellungen hatten und denen nur der Gedanke daran, mit einer Klasse auf einer primitiven Hütte ohne Telefon und Strom hoch oben im Gebirge und abgeschnitten von der Außenwelt 14 Tage zu verbringen, kalte Schauer den Rücken hinabjagte, von unserer Idee überzeugt werden. Hilfe fanden wir beim Verein der ehemaligen Schüler des Johanneums mit seinen damaligen Vorsitzenden Prof. Dr. Oppermann und Dr. Freydag, die für die Schule einen Pachtvertrag abschlossen und uns mit einem Darlehen von DM 5.000.- über die ersten finanziellen Schwierigkeiten hinweghalfen. Auch die damalige Schulleitung war von der Idee der eigenen Hütte angetan und half das Lehrerkollegium zu begeistern, damit bei der Abstimmung der Lehrerkonferenz die notwendige Mehrheit an Ja-Stimmen zur Verfügung stand. Am 5.9.1970 wurde zwischen Ludwig Unterdorfer sen. und dem Verein der ehemaligen Schüler des Johanneums ein Pachtvertrag auf fünf Jahre geschlossen.

Ein Bild von oben: fast im Schnee versunken der alte Schuppen, die neue Hütte mit altem Vorbau und Waschgang.

1978 wird ein neuer Schuppen gebaut, deutlich größer als der alte. Der alte Schuppen wird nach und nach abgetragen und in der Hütte verfeuert.

Wenig später, 1980, wird die Hütte erneut vergrößert: ein neuer Anbau, mit WCs, einem großen Waschraum, Schuhraum, Platz für die Elektrik und Lagermöglichkeiten entsteht.

Aber bleiben wir noch beim Jahre 1970. Für die Wintersaison 1970/71 mussten Geschirr, Töpfe, Küchengeräte, Waschschüsseln sowie Matratzen und Wolldecken für die Schlaflager beschafft werden. Alle lagerungsfähigen Lebensmittel, Getränke, Brennmaterial zum Heizen und Gasflaschen mussten bereits im Herbst mit Traktor und Anhänger auf die Hütte gebracht und eingelagert werden.

Die Wintersaison 1970/71 war ein Riesenerfolg, der lediglich durch die Tatsache geschmälert wurde, dass der Lift beim Weggang des Südwienerhüttenwirtes verkauft worden war und wir nicht für alle Kinder im Ferienkurs Platz hatten. Auch ein Mortorschlitten musste her. Diese Probleme bedurften einer schnellen Lösung.

Am 6.10.1971 wurde schließlich der Hödhüttenclub des Johanneums e. V. gegründet. Der erste Vorsitzende war Herr Germer, dessen Aufopferungsbereitschaft für den HCJ sogar so weit ging, dass er zusammen mit einigen anderen Mitgliedern mit seinem Privatvermögen einen aufzunehmenden Kredit abdeckte, der für den Kauf eines kleinen Schleppliftes aufgenommen werden musste. Zudem wurde im Sommer und Herbst 1971 der Dachboden ausgebaut, so dass auch dort zwei Schlafräume entstanden.

Im Laufe der Jahre hat der HCJ in Zusammenarbeit mit der Familie Unterdorfer immer wieder die Hütte verbessert:
1972 wurden die Toiletten erneuert und der Waschgang verschalt.
1973 wurde in der Hütte eine Zentralheizung installiert, da sich die Öfen in den einzelnen Zimmern als viel zu gefährlich erwiesen hatten
1974 wurde die viel zu kleine Klo Grube durch eine große Drei-Kammer-Grube ersetzt.
1976 wurde auch ein neuer Motorschlitten angeschafft.
1978 konnten wir durch großzügige Spenden einen modernen Schlepplift einsetzen.
1981 wurde der uralte Stall, in dem die Skier aufbewahrt wurden durch einen neuen Schuppen ersetzt, die Bettenlager und Matratzen erneuert, ein neues Skidoo angeschafft.
1982 erneuerte Lug den gesamten Vorbau und installierte eine Funkanlage
1984 waren erneut ein neuer Motorschlitten und ein neuer VW-Bus fällig, dieses Mal half uns der Elternbund.

Auch nach 1984 gab es immer wieder größere Anschaffungen, die notwendig waren, um den Betrieb der Hödhütte aufrecht zu erhalten. Das unersetzliche Auto, der VW-Bus, wurde 1990, 1997, 2003 und 2012 jeweils durch neue Fahrzeuge ersetzt, 1988 wurde ein zweites Skidoo angeschafft, das 1992, 1998 und 2008 ersetzt werden musste.
Eine der größten Revolutionen erlebten wir 2009 als durch einen glücklichen Umstand die 12-V-Stromanlage durch eine 220-V-Anlage ersetzen konnten. Da die Salzburg AG für die Versorgung des Skigebietes Obertauern eine neue Starkstromanlage legen musste und diese durch das Gelände der Agrargemeinschaft, der auch Lug angehörte führen sollte, gab es einen für uns und Lug kostenfreien Abzweig von der Starkstromanlage bis zur Hödhütte, inkl. Umwandler in 220 V.

Inzwischen hat Luggi den Hof und auch die Betreuung der Hödhütte von seinem Vater übernommen und gemeinsam werden wir sehen, was an weiteren Aufgaben auf uns zukommt.

Richtfest für den neuen Anbau!

So kennen wir die Hütte noch heute, Wind und Wetter haben nur die Farben verändert…

Der alte Lug (stehend) mit seinem Großvater Johann, der 1930 „unsere“ Hödhütte gebaut hat.